13 Tipps für einen tollen Sommer, die nur Münchner kennen

1. Feldmochinger See
Die perfekte Alternative zum Eisbach: Am Feldmochinger See – im Norden der Stadt gelegen – ist viel weniger los. Außerdem ist es dort aufgrund der vielen alten Bäume und hohen Sträucher viel schattiger. Wer gerne grillen will, muss am Westufer seine Decke ausbreiten, wer kleine Kinder hat, ist am Ostufer (Spielplatz!) besser aufgehoben. Und wer einfach nur Ruhe will (oder FKK möchte): ab ans Südufer!

2. Der Hügel im Luitpoldpark

Vorglühen? Da trifft sich der Münchner doch am Monopteros! Das stimmt zwar, aber weil das mittlerweile die halbe Welt weiß, ist es dort am frühen Abend inzwischen viel zu voll. Stimmungsvoller und ruhiger geht es auf dem Hügel im Luitpoldpark zu. Und mit der nahen U-Bahn (Haltestelle U2/U3 Scheidplatz) ist man danach ebenfalls in wenigen Minuten in der Stadt.

3. Sonntags in die Pinakotheken

Wer auf sein Geld achtet, geht am Sonntag in die Pinakotheken, denn dann kostet der Eintritt nur einen Euro. Wer mag, kann das gesparte Geld nach dem Kunsterlebnis bei Ballabeni (Theresienstraße 46) in ein Eis investieren. Tipps für (fast) kostenlose Freizeitaktivitäten in München.

4. Eis von Bartu

Und wer eine Alternative zu Ballabeni sucht, weil dort die Warteschlange oft wirklich sehr lang ist, fährt in die Schwabinger Wilhelmstr. 23 (U-Bahn-Station Münchner Freiheit) und gönnt sich dort ein Bio-Eis. Das man dort, wie in Italien, mit einem Spachtel in einen Becher geschlagen bekommt.

5. Ein Drink auf der Dachterrasse des Mandarin oriental

An Dachterrassen herrscht in München kein Mangel. TU-Studenten lieben die hauseigene Uni-Location (Café im Vorhoelzer Forum, Arcisstr. 21), und wer im Glockenbach unterwegs ist, genießt den Ausblick vom Dach des Flushing Meadows Hotel (Fraunhoferstr. 32). Weniger bekannt als diese zwei – aber mindestens genauso schön –ist die wunderbare China Moon Roof Terrace des edlen Mandarin Oriental Hotels (Neuturmstr. 1). Geöffnet bis 22 Uhr, wird man im superstilvollen Dachgarten mit arabischen Mezze oder verschiedenen Currys versorgt und genießt währenddessen einen einzigartigen Rundumblick über die Stadt. Und wer nur einen Cocktail mag – auch gut!

6. Englischer Garten

Jaja, voll der Geheimtipp… Aber das meinen wir tatsächlich ernst – denn wir meinen die Hirschau, den Parkteil nördlich der Münchner Freiheit. Und wer dort Durst bekommt, kann ihn im Biergarten gleichen Namens stillen. Eine schöne Tradition in Münchner Familien ist übrigens: erst gemütlich hinradeln, dann ein Spezi für die Kinder bestellen – und selber den tollen Steckerlfisch genießen.

7. Kiosk an der Reichenbachbrücke

Wenn einem nachts das Bier ausgeht, ist das in Berlin mit seinen vielen Spätis kein Problem. Anders in München. Haben die Pizza-Bringdienste Feierabend, gibt’s nur noch eine einzige Möglichkeit: den Kiosk an der Reichenbachbrücke. Dort kann man sein Bier vor Ort kaufen (Fraunhoferstr. 46), man kann es sich aber auch liefern lassen. Und wer sich nachts ein Omelett aufschlagen möchte oder Lust aufs Lesen verspürt: Eier, Milch und Zeitschriften gibt’s dort auch. Und zwar bis 5 Uhr morgens!

8. Abends zum Dianatempel

In München kann man abends ganz leicht ganz viel Geld ausgeben. Aber wie heißt es so schön: The best things in life are free. Deshalb kann man auch einfach zum Dianatempel in den Hofgarten gehen und sich überraschen lassen, was da gerade los ist. Nämlich regelmäßig Salsa (Mittwoch und Sonntag abend), Tango (Freitag abend) und Swing (Sonntag nachmittag). Bei freiem Eintritt kann mittanzen, weg mag. Aber bitte: leere Flaschen und Müll schön brav wieder mitnehmen – das machen die Münchner nämlich auch!

9. Münchner Sommertheater
Und gleich noch ein weiterer „The best things in life are free“-Tipp: das Sommertheater im Amphitheater des Englischen Gartens; die nächstgelegene U-Bahn-Station ist „Alte Heide“. Von dort muss man zwar noch ein bisschen durch den Park laufen, aber der Weg ist gut ausgeschildert. Bei gutem Wetter findet jeden Dienstag und Donnerstag ab 20 Uhr eine Vorstellung statt. In diesem Sommer steht Shakespeares „Sommernachtstraum“ auf dem Spielplan. Picknickdecke und -korb mitbringen!

10. Sonnenbrunchen im Café Maria
Die Terrasse vor dem Café Maria (Klenzestr. 97) ist der Sonnenplatz des Glockenbachviertels. Zum späten Frühstück oder Brunch unbedingt einen Ausflug wert! Die Küche ist bayerisch-orientalisch, schließlich will man den Wurzeln der Heiligen Maria Rechnung tragen. Viele Stammgäste, sehr authentisch.

11.Karl-Valentin Gedächtnisbier

Natürlich gibt’s in München unzählige tolle bayerische Wirtshäuser. Wer aber auf den Spuren des legendären Komikers Karl Valentin wandeln möchte, muss das Wirtshaus in der Au (Lilienstr. 51, Nähe Isartor) besuchen. Dort gibt’s nämlich das Auer-Kraft-Bier – sein Lieblingsbier, ein originär Dunkles mit 12,6 Prozent Stammwürze und einem Alkoholgehalt von 5,5 Prozent.

12. Zwei Drachenlinien
München ist eine magische Stadt – und zwar im wortwörtlichen Sinn. Denn durch München läuft eine starke Drachenlinie: von Ost nach West, also vom Isartor zum Karlstor. Eine zweite, schwächere verläuft sogar noch vom Odeonsplatz zum Sendlinger Tor. Info für alle Nicht-Esoteriker: „Drachenlinie“ (engl. dragon line, chin. Feng Lung) ist die in Asien übliche Bezeichnung für Mana-Linien. Das sind Wege und Straßen entlang geographischer Punkte oder Flüsse, die seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden mit magischer Energie und Kraft aufgeladen sind.

13. Zum Abkühlen

Wenn’s mal zu heiß ist: High Tea oder Scones mit Erdbeermarmelade und Cornish Clotted Cream gibt’s im kühlsten Museumscafé der Stadt, nämlich im Café Klenze in der Alten Pinakothek (Barer Str. 27). Meine Empfehlung: das opulente Frühstücksbuffet am Sonntag (17,90 Euro pro Person, ohne Getränke). Bei hohen Temperaturen der kälteste Ort, den ich kenne.

Was sind eure Geheimtipps für den Sommer in München?

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