Münchner Rezepte: Guglhupf

Schon die Römer haben ihn geliebt, den Napfkuchen oder Topfkuchen, wie der Guglhupf auch genannt wird. Später war er sogar eine Art Statussymbol. Je reicher der Haushalt, desto üppiger die Zutaten: Mandeln, Rosinen, Zitronen – überzogen mit Schokolade oder Puderzucker. Wir in München lieben ihn auch sehr und backen ihn mit feinen Gewürzen wie Muskat und Koriander.

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Hier sind die Zutaten für einen Münchner Guglhupf:
4 Eier
150 g Butter
150 g feiner Zucker
das ausgekratzte Vanillemark einer Vanilleschote oder
2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 Prise Koriander
1 Teelöffel frisch geriebener Ingwer oder
Ingwerpulver
1 Prise Salz
150 g Mehl
100 g Speisestärke
1 Teelöffel Backpulver
4 Esslöffel Milch
Saft einer halben Zitrone
2 Esslöffel Rum oder Rumaroma

Die Eier trennen, das Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen. Die Eigelbe mit dem Zucker, Vanillemark, Muskat, Koriander, Ingwer und Salz schaumig schlagen. Dann die Butter in Stückchen unterrühren, danach das Mehl, die Speisestärke, das Backpulver, die Milch, den Zitronensaft und den Rum verrühren und am Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben. In eine Guglhupfform, zum Beispiel aus Silikon – die muss man nicht einfetten, füllen und bei 180 Grad ca. 60 Minuten backen, stürzen, erkalten lassen und mit Puderzucker bestäuben.

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