Ich liebe München – ein Tag in der Maxvorstadt, dem Lieblingsviertel von Niels Jäger: Pinakothek

Ich liebe München – ein Tag in der Maxvorstadt, dem Lieblingsviertel von Niels Jäger

Ich liebe München – ein Tag in der Maxvorstadt, dem Lieblingsviertel von Niels Jäger: Pinakothek MaxvorstadtEin Freund von mir sagte mal, ich bin ein Go-To-Guy, das ist ein Begriff aus dem Basketball. Ein Go-To-Guy ist die Person, die – wenn es eng wird – im Spiel den Ball bekommt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich in so vielen unterschiedlichen Bereichen tätig bin, seitdem habe ich mir den Begriff in meine E-Mail Signatur geschrieben und der ist haften geblieben“, sagt Niels Jäger und schmunzelt, als hätte er gerade eine spannende Idee für ein neues Projekt.

Niels ist Teamplayer und Macher von Beruf: Was er anpackt, hinterlässt Spuren in München. „Also ich mache bei K1X, einer Münchner Basketballfirma, Marketing- und Designleitung, dann auch Veranstaltungen in München und vor vielen Jahren habe ich mich mit meinen Kumpels zusammengetan – Steffen Werner und Sascha Arnold – und da hat ein Ding zum nächsten geführt.“ Niels macht eine kleine Pause, als wäre es ihm unangenehm, all die vielen Dinge aufzuzählen, die er sich gemeinsam im Team mit Werner und Arnold in den letzten 20 Jahren in München aufgebaut hat.

Das Stereo Café, der Super Danke! Smoothie Laden, das Flushing Meadows Hotel, das Restaurant Cantine Cantona, die James T. Hunt Bar und das Bob Beaman sind liebevoll kreierte Läden, die Münchens junge Szene prägen, und erfolgreich machen. Wer rein will, muss oft anstehen. Für Niels ist es eine Herzensangelegenheit, in seiner Stadt aktiv zu werden.

„Ich bin Münchner. Ich habe auch viel Zeit in Amerika verbracht, was mich sehr geprägt hat, auch beruflich, aber meine Homebase ist München. Ich bin hier aufgewachsen, 100 Meter vom Bayern Stadion am Olympiadorf“, sagt er stolz.

Heute ist die Maxvorstadt seine Hood. „Hood ist ein cooleres Wort für Nachbarschaft“, erklärt uns Niels. Als wir mit ihm durch die Maxvorstadt laufen, „kommen wir nicht weit“: hier ein kleiner Schwatz am Pavesi, da schnell einen Kaffee auf die Hand, dort eine Umarmung … „Es ist einfach ein schönes Gefühl, an jeder Ecke jemanden zu kennen, eine kleine Nachbarschaft innerhalb Münchens. Damit fühle ich mich wohl.“

Die Maxvorstadt ist für Niels eines der spannendsten Viertel der Stadt, eine „Up And Coming Hood“, sagt er. „Die Uni, die blauen Reiter, die Kunstakademie und Pinakotheken haben schon immer viel geboten, aber ich finde, dass gerade in den letzten Jahren sehr viel passiert ist. Die Filmhochschule ist in die Gabelsbergerstraße gezogen, viele einzigartige gastronomische Einrichtungen, nette Bars und Restaurants, aber auch Klamottenläden wurden hier eröffnet, alles Zeichen dafür, dass es jetzt cool ist, in der Maxvorstadt zu sein. Hier passiert gerade unheimlich viel und ich denke, es wird auch noch mehr passieren.“

Ein neuer Laden in der Hood und Projekt aus dem Hause Jäger-Arnold-Werner ist die Cantine Cantona in der Schellingstraße: mittags Kantine und abends Restaurant. Die Zutaten kommen aus dem Umland von München.

Da gibt es natürlich gerade jetzt viel zu tun. „Unser Grundprinzip für die Umsetzung all unserer Läden ist, dass wir uns vorstellen können, dass sich unsere Freunde wohlfühlen können. Das hat bisher ganz gut geklappt.“ Mit einem Lächeln und Handschlag verabschiedet sich Niels von uns, wer weiß, ob der Go-To-Guy nicht schon wieder den nächsten Ball zugespielt bekommen hat.

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Die Maxvorstadt ist schön, ich wohne ja schließlich hier.
    ABER warum gebraucht Niels so viele englische Lokale-Namen,
    warum benutzt er nicht bayerische, wo er doch hier geboren ist
    und sicher auch bayerisch reden kann ??
    DENN : München liegt in Bayern !! !!
    Aber danke für diesen Artikel !

  2. Was für ein eingebildeter Möchtegern-Grosskotz.
    Die Hood meines Go-To-Guys ist villeicht nicht ganz so up and coming (gewagt, übrigens, die Maxvorstadt als Geheimtipp zu bezeichnen ..), dafür kann er im Gegensatz zum Verfasser des Artikels sowohl englischfreies bayerisch, als auch korrektes Englisch 😉

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