Mittagessen in München: Von „Farm-to-table“-Kantine über Ladenlokal aus Oma’s Zeiten bis Asian Street Food in hippem Ambiente

Vom Bauern direkt auf den Tisch – Cantine Cantona im Univiertel
An Fußball erinnert in der Cantine Cantona bis auf den Namen wenig. Kein anderer als das einstige Enfant Terrible des französischen Fußballs Eric Cantona, heute Schauspieler, stand Pate für das Lokal mit dem Doppelkonzept: Mittags Kantine mit Selbstbedienung und Abends schickes Restaurant mit schummrigem Licht und stilvoll eingedeckten Tischen. Schon häufiger hatte ich durch die großen Fenster des Lokals an der Ecke Schelling- und Türkenstraße gelugt. Jetzt wollte ich einmal genauer wissen, was es mit dem Slogan „Keep it local“ auf der Markise auf sich hat.

Also nichts wie rein in die Cantina, Tablett und Besteck an der Theke schnappen und vor der großen Tafel stehen bleiben, um das Angebot zu studieren. Und um einen Blick in die Töpfe und Pfannen der offenen Küche zu erhaschen, in der der Nachschub frisch zubereitet wird. Ich entscheide mich für das vegetarische „Main“, wie die Hauptgerichte hier heißen, das Linsengemüse. Es gibt auch ein Fleischgericht, heute steht Huhn auf der Karte.

Als ehemaliges Konzernkind bin ich zwar eine erfahrene Kantinengängerin, doch so ganz erschließt sich mir das Konzept auf Anhieb nicht. Kommt das Linsengericht mit Beilagen? Oder muss ich die extra ordern? Ja muss ich. Zur Auswahl stehen gegrillter Kürbis, Paprika-Feta-Gemüse und Ofenkartoffeln mit Senf-Quark-Dip. Ich entscheide mich für die Kartoffeln, ein paar Kohlenhydrate müssen sein. Ganz günstig ist der Spaß auf meinem Teller nicht, sieben Euro. Und besonders riesig ist die Portion nicht. Vielleicht doch noch einen Bulgur-Broccoli-Salat im schicken Einmachglas? Nein. Noch ein paar Scheiben von dem dunklen Baguette aus dem Korb neben der Theke, das muss reichen.

Ich finde einen Platz auf einer der gepolsterten Sitzbänke direkt am Fenster, von wo ich dem Treiben auf der Schellingstraße zuschauen kann. Die Farbkombination beige, grau und schwarz zusammen mit hellem Holz scheint gerade en vogue zu sein, sie ist mir jedenfalls in letzter Zeit sehr häufig begegnet. Aber mir gefällt es, ich fühle mich wohl in dieser besonderen Kantine. Das Publikum ist sehr gemischt. Studenten, Familien, Rentner – hier treffen sich alle, die ein schnelles, leichtes und gesundes Mittagessen möchten.

Das jedenfalls garantieren die Macher der Cantine Cantona mit ihrem „Farm-to-table“-Prinzip. Nach der Devise „Vom Bauern auf den Tisch“ werden ausschließlich regionale Zutaten verarbeitet. Diese bezieht man direkt von Höfen und Erzeugern aus dem Münchner Umland. Frisch, nachhaltig und lokal, dafür zahle ich auch gerne etwas mehr.
Cantine Cantona
Schellingstr. 27
80799 München

Die Waldmeister – gemütliches Speiselokal im lässig-modernen Landhausstil
Von dem etwas angestaubten Zeitschriftenladen, der bis letztes Jahr sein Domizil an der Ecke Barer- und Blütenstraße hatte, ist nur die altmodische Kasse geblieben. Die habe man übernommen, berichtet die junge Frau hinter der Theke, als ich mir zum Nachtisch noch etwas Süßes aussuche. Aber bevor ich den köstlichen Florentiner verspeise und mit einem cremigen Cappuccino die Energiereserven für den Nachmittag auftanke, gab es natürlich ein ordentliches Mittagessen. Deswegen war ich ja hergekommen, zu den „Waldmeistern“.

Gegrillte Jungbullenlende mit Walnussspätzle, Scalopini al Limone, Kräuter-Käse-Spätzle mit Scarmoza – schon beim Blick auf die Speisekarte läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Als Spaghetti-Bolognese-Fan musste ich dieses Mal nicht lange fackeln: Ich möchte unbedingt die vegane Bolognese von der Standardkarte probieren. Eine ausgezeichnete Wahl, bestätigt die Bedienung. Die Bolognese sei aus Seitan und habe schon so manchen eingefleischten Carnivorier überzeugt, sich für die vegetarische Version dieses Kultessens zu entscheiden.

Ich bin begeistert, es schmeckt wirklich hervorragend. Die Parpadelle sind gerade bissfest, das Ganze schön garniert mit Kresse und Tomaten. Der Sesam-Wildkräuter-Pilz-Salat meiner Tischnachbarin sieht ebenfalls köstlich aus. Er schmecke auch genauso lecker wie er aussieht, meint sie. Man kommt hier schnell ins Gespräch, denn in dem langgezogenen Lokal mit den zwei Hinterzimmern gibt es hauptsächlich große Tische, so dass man sich einfach irgendwo hinzusetzt. Am Nachbartisch entspinnt sich eine Diskussion über vegane Ernährung. Rein vegan kochen „Die Waldmeister“ nicht, doch man legt großen Wert darauf, ausgewogen und mit regionalen Zutaten zu kochen.

Genauso viel Wert wie auf das Essen legen die Besitzer auf ein schönes Ambiente. Mit den massiven Holztischen, den Kronleuchtern, den beigefarbenen Lampenschirmen, der graublaukühlen Wandfarbe und den schlichten Regalen kommt das Lokal wie eine Mischung aus bayerischer Speisewirtschaft und Retro-Café daher. Etwas retro ist auch die Klingel an der Essensausgabe. Das Publikum ist auch hier gemischt, typisch Univiertel eben. Studenten mit Laptop, ein Herren-Stammtisch und eine Mutter mit halberwachsenen Söhnen genießen die locker-gemütliche Atmosphäre und das schmackhafte Essen genauso wie die asiatische Touristin. Das Essen schlägt mit durchschnittlich acht bis 13 Euro pro Hauptgericht etwas mehr zu Buche als bei einem 08/15-Mittagstisch, verspricht dafür aber auch deutlich mehr Qualität und Geschmack.
Die Waldmeister
Barer Str. 74
80333 München

Mels Feine Kost
Etwas abseits meiner üblichen Wege, in der Oberländerstraße in Sendling, entdecke ich ein kleines Juwel, ein Paradies für Liebhaber hausgemachter süßer und pikanter Köstlichkeiten: Mel’s Feine Kost. Ich wollte kürzlich schon einmal zum Frühstücken herkommen. Leider waren da schon alle Tische besetzt in der kleinen Tagesbar, die mit ihren weißen, gußeisernen Stühlen, den mit frischen Blumen dekorierten runden Tischen und dem uralten Radio im Wandregal an ein Ladenlokal aus Oma’s Zeiten erinnert.

Dieses Mal habe ich Glück. Ich bin schon um halb zwölf hier, vor der Mittagspausen-Rush-Hour, und finde sogar einen Platz auf der Bank in dem großen Schaufenster. Ein Pärchen frühstückt noch in Ruhe. In der Küche geht es hoch her und Besitzerin Mel rennt hin und her. Ein Taxifahrer holt eine Großbestellung ab.

Die Gerichte auf der Mittagskarte klingen allesamt verlockend. Die Qual der Wahl: Nehme ich die frühlingsfrische Kürbisorangensuppe mit gerösteten Mandelblättern oder die Frühlingspasta mit Krebsfleisch, Lauch, Zucchini, Erbsen und gestückelten Tomaten in feinem Rieslingrahm? Oder doch lieber die Quiche mit Salat? Schwierig. Ich entscheide mit für die Quiche. Und werde nicht enttäuscht. Der Salat und das Dressing werden hinter der Theke frisch zubereitet. Der Feta in der Quicke schmeckt intensiv und würzig. Dazu gibt es hausgemachtes Walnussbrot mit Dip.

Ein Gaumenschmaus. Und ein leichter und gesunder dazu. Denn bei Mel ist nicht nur alles frisch und handgemacht, oftmals nach alten Familienrezepten. Verwendet werden ausschließlich Naturprodukte, die weitgehend aus der Region kommen.

Der Mittagstisch wechselt täglich, zur Auswahl stehen eine Tagessuppe, ein bunter Salat, unterschiedliche Hauptgerichte und ein Dessert. Preislich liegt alles im Rahmen, für eine Suppe zahlt man unter fünf Euro, für eine Quiche oder Tarte 6,90 Euro, den üppigen, großen Salat gibt es für 8,90 Euro. Gekocht wird bevorzugt vegetarisch und vegan.

Mels’ Tagesbar – im Übrigen ein Familienbetrieb – ist ein Platz, der zum Verweilen einlädt. Wenn mich nicht die Arbeit zurückgerufen hätte, säße ich wahrscheinlich noch immer in den dicken Kissen auf der Bank. Und hätte noch eine der Kaffeespezialitäten probiert und vielleicht ein feines, warmes Rhabarber-Himbeer-Mandel-Crumble im Gläschen vernascht. So mache ich schweren Herzens auf den Weg zurück an den Schreibtisch, doch nicht ohne ein Stückchen von dem dunklen Schokoladenkuchen für den süßen Appetit am Nachmittag mitzunehmen.
Mels Feine Kost
Oberländerstr. 24 a
81371 München

Speisezimmer – Essen wie bei Muttern in Laimer Eisenbahnersiedlung
In diese Gegend hat es mich bislang wirklich noch nie verschlagen: eine alte Eisenbahnersiedlung aus der vorletzten Jahrhundertwende mitten in Laim. Als ich bei peitschendem Regen die Camerloherstraße entlang laufe auf der Suche nach dem „Speisezimmer“, fluche ich ein bisschen. Aber der Weg von Schwabing hierher hat sich doppelt gelohnt. Ich habe nicht nur köstlich gegessen, sondern mich auch wunderbar unterhalten in dem Lokal, in dem die Besitzerin selbst am Kochtopf steht und das mit seinem Mosaiksteinboden und dem Holzmobiliar Fünfziger-Jahre-Flair versprüht.

„Was möchtet Ihr denn heute?“ und „Ihr bleibt aber schon zum Essen hier?“ – das Speisezimmer scheint ein Ort für Stammgäste zu sein. Ich sichte ein paar Handwerker, einige ältere Damen, alleine oder zu zweit, ein paar Büroleute in Anzug beziehungsweise Kostüm, junge Frauen mit Kinderwagen. „Ist hier noch frei?“ Diese Frage gilt mir. Natürlich, gerne. Meine Tischgenossin ist sehr gesprächig. Sie komme mindestens zwei Mal die Woche hierher, immer nach der Arbeit. Donnerstags habe sich schon ein richtiger Stammtisch zusammengefunden. Ihr Mann sei unter der Woche in Stuttgart, die Kinder aus dem Haus. Was soll sie da zu Hause alleine kochen? Richtig! Wir reden über dies und das, philosophieren über Soziales, Politisches. Und über Kulinarisches.

Apropos Kulinarik: Ich bin immer noch ganz hingerissen von meinem Mittagessen, Rote-Bete-Knödel in Meerrettichsoße. Ein Geschmacksgedicht. Und eine willkommene Abwechslung – nicht nur farblich – zu den Standard-Spinatknödeln, die man allerorten findet. Die Meerrettichsoße ist gut scharf und treibt mir ein wenig die Tränen in die Augen. Aber das stört nicht weiter. Der Cappuccino danach lindert die gereizten Geschmacksknospen wieder.

Besitzerin Nana freut sich, dass es mir geschmeckt hat. Sie betreibt das Lokal mit Mann und Tochter und einigen großartigen Angestellten, erzählt sie, als ich meinen Kaffee an der Theke bestelle, die die offene Küche vom Ladenlokal abtrennt. Während wir uns unterhalten, schnipselt sie weiter die gekochten Kartoffeln in die Pfanne für das Tiroler Gröstl, das heute ebenfalls auf der Tageskarte steht. Man kann täglich zwischen drei bis vier frisch zubereiteten Gerichten wählen, von denen mindestens eines vegetarisch ist. Die Zutaten stammen überwiegend aus biologischem Anbau. Auch wenn das Speisezimmer nicht in meinem Einzugsbereich liegt – ich werde auf jeden Fall wiederkommen, vielleicht werde ich ja Mitglied des Donnerstagsstammtisches?
Speisezimmer
Camerloherstr. 82
80689 München

Madame Hu – asiatisches Streetfood in stylish-gemütlichem Ambiente
Bei Madame Hu im Westend steht ebenfalls die Mutter des Hauses in der Küche, zusammen mit ihrem Mann, Herrn Hu. Der nette Sohn arbeitet im Service. Als das Vorgängerlokal Monsieur Hu in der Dreimühlenstraße seine Pforten schließen musste, fand Familie Hu in die Gollierstraße ein neues Zuhause – mit neuem Namen und neuem Konzept. Inspiriert von den Garküchen in Vietnam und China kommt bei Madame Hu einfache, aber schmackhafte Kost auf den Tisch: Im Wok zubereitete Currys mit viel Gemüse, gegrilltes Fleisch, Frühlingsrollen und Nudelsuppen.

Vor allem die Frühlingsrollen und die Nudelsuppen stehen zur Mittagszeit hoch im Kurs, denn sie sind leicht und machen trotzdem satt. Ich stehe total auf diese in Reispapier gewickelten Röllchen, die mit Reisnudeln, Gemüse, ganz viel frischem Koriander und wahlweise Tofu, Hühnchen oder Garnelen gefüllt sind. Man tunkt sie in eine der Soßen, die in einem Regal auf jedem Tisch stehen. Ich lasse mir erklären, was sich in den einzelnen Gläsern befindet. Aha, Hoisin, Süß-Sauer, Soja, Chili, Barbecue, Limette-Fisch.

Ich entscheide mich heute für eines der Nudelschalen-Gerichte. Der Zusatz „lauwarm“ klingt zwar ein wenig wie eingeschlafene Füße, sollte jedoch nicht abschrecken. Dahinter verbirgt sich eine Köstlichkeit aus Reisnudeln mit Thai-Basilikum, Koriander, Salat, Röstzwiebeln und Erdnüssen, angemacht in einer hausgemachten Limetten-Fisch-Soße. Eine Mischung aus Salat, Suppe und Nudelgericht, einfach perfekt für ein leichtes Mittagessen. Einziger Kritikpunkt: Die Haut des gegrillten Hühnchens ist ein wenig wabbelig und das Entfernen mit Stäbchen oder Löffel gestaltet sich als etwas schwierig.

Zum Mittagessen bekommt man eine Tasse Haustee. Schon als der Kellner sich meinem Tisch nähert, kann ich das frische Zitronengrass riechen, zusammen mit dem Ingwer und den Limettenblättern erinnert es mich tatsächlich an Asien. Herrlich. Obwohl ich eigentlich satt bin nach meiner Nudelsuppe, kann ich nicht widerstehen und bestelle noch einen Nachtisch: frittierte Bananen mit Vanilleeis, frischen Erdbeeren und Cranberries. Wahrscheinlich eine Sünde und nicht mehr so leicht und gesund wie die Nudelschale, aber was soll’s. So kann ich auch noch ein bisschen länger sitzen bleiben und das Ambiente genießen.

Obwohl es draußen sonnig ist und im Außenbereich mit den runden weißen Tischen noch etwas frei ist, habe ich mir drinnen ein Plätzchen gesucht. Wie schön, dass alle Fenster geöffnet sind und ich noch ein bisschen Outdoor-Feeling habe. Ich fühle mich wohl bei Madame Hu. Die vietnamesischen Gesprächsfetzen aus der Küche erinnern mich an meinen Besuch in Hanoi. Die Einrichtung könnte ich mir auch für zu Hause vorstellen, vielleicht ohne das Wandgemälde der Asiatin, aber mit der Backsteinwand, den bunten Kissen und den tollen Lampen.
Madame Hu
Gollierstraße 20
80339 München

Hier finden Sie unseren ersten Teil der Serie.

Ab und zu darf es auch selber Kochen sein? Hier finden Sie unsere Münchner Rezepte.

10 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Vielleicht ist das ja nur mein Eindruck, aber das sieht nach einer netten Werbeveranstaltung aus. Manche Beiträge wie z.B. der Zeppelinflug und die interessanten Bilder sind in den Münchner Momenten wirklich gelungen, aber der hier erscheint mir deplatziert.

    • Vielen Dank für deinen Kommentar Knut. Diese Auswahl an Lokalen ist rein redaktionell von unserer Autorin getroffen. Unser Blog ist werbefrei, d.h. wir erhalten für die Nennung von Tipps nichts. Magst du vielleicht genauer sagen, wodurch dein Eindruck bei diesem Beitrag entstanden ist?

      • Na, weil hier überhaupt nichts Kritisches genannt wird.

        Warum sind zum Beispiel keine Preise genannt? Wer zu Mittag isst, interessiert sich für die Kosten die dabei entstehen.

        Am Beispiel der Cantine Cantona hätte man zum Beispiel einfach mal kritisch und transparent darstellen können, warum ein normales Essen dort locker auf 10€ kommt.

        • Lieber Knut,
          Lieber Da Fisch,

          vielen lieben Dank für Eure Kommentare und Hinweise. Ihr habt recht, die Preise zu kennen ist nicht uninteressant, daher sind sie auch bei den meisten der getesteten Restaurants genannt, beim Speisezimmer nicht im Text, aber auf der Speisekarte auf dem Foto, bei Madame Hu nicht, da hier die Bandbreite sehr schwankt, je nachdem, ob man sich nur für ein Süppchen oder ein Fleischgericht entscheidet. Wie die 10 EUR in der Cantine Cantona zustande kommen, hatte ich eigentlich gehofft zu vermitteln im Text, das Lokal verwendet ausschließlich regionale und nachhaltig produzierte Zutaten und ist daher im Verhältnis etwas hochpreisiger. Warum die Beschreibungen fast ausschließlich positiv sind: Wir verstehen uns hier nicht als Restaurantkritiker, sondern möchten unseren Lesern einfach einige Lokale vorstellen, die wir privat mögen und getestet haben und die uns besonders gut gefallen. Als Autorin bekomme die Testessen leider weder vom Lokal noch von sonst jemandem gesponsert, daher garantiert 100 % werbefrei :-). Kulinarische Grüße und vielleicht mögt Ihr ja mal eines der Lokale ausprobieren, Alexandra

      • Hi Margarete, ich kenne diese Lokale wie viele andere Restaurants auch, allerdings erscheinen mir die Gespräche mit den Besitzern/dem Personal oder die Geschichten schon etwas strange. Ich gehe sehr gern und viel (nicht Menge 🙂 ) essen, jedoch ging und geht es mir ausschließlich um das Essen. Wer so viel fragt macht das nicht ohne Grund, will vermutlich etwas veröffentlichen. Mir ist esnatürlich auch schon passiert dass man mit Besitzern oder Bedienung ins Gespräch kam, aber das wirkt mir schon zu gestelzt.

        • Lieber Knut,
          zum einen – wie kommst du darauf, dass die Gespräche „strange“ waren. Im Text wird beschrieben, wie zum Beispiel eine Frage an die Bedienung gestellt wird. Und das ist als Gast vollkommen üblich, egal ob man jetzt für einen Artikel recherchiert oder nicht. Zum anderen war dies auch der Auftrag von uns – eine Recherche für einen Beitrag über persönliche Empfehlungen. Und dann sind die Informationen dazu eine Voraussetzung zur Veröffentlichung. Also: zuerst kam der Auftrag, dann die Recherche, dann die Veröffentlichung. Alles hat also seine Berechtigung. 😉

  2. …ihr habt wohl nicht genau gelesen, bei allen Locations werden auch Preise genannt! vielleicht lest ihrs einfach nochmal aufmerksamer…..

  3. Wir fahren in zwei Wochen zusammen mit einer Freundin für füng Tage nach München also schaue ich hier gerade oft rein. Ich finde den Blog richtig super, gerade die Restaurant-Tipps. 😉 Haben uns schon eine Liste geschrieben was wir alles ansehen möchten und wo wir auf jeden Fall mal essen möchten! 🙂 Ein Bekannter (der vor paar Jahren in München gelebt hat) hat uns das Restaurant Altmünchner Gesellenhaus empfohlen, leider habe ich aber im Blog noch nichts über das Restaurant gelesen. Könnt Ihr mir vielleicht etwas über das Lokal sagen? Ist es empfehlenswert? Oder sollen wir eher irgendwo anders hin? Ich hoffe Ihr könnt mir (auch hier) weiterhelfen. 🙂
    Viele Grüße
    Martina

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